Meine TochterAls kleine Einleitung lesen hier alles über meine Tochter, von der Geburt bishin zu den Ereignissen der vergangenen Jahre in KurzfassungNachdem ich beinah die ganze Schwangerschaft liegend im Krankenhaus verbracht hatte, (Risikoschwangerschaft) wurde meine Tochter am 1.April 1992 per Kaiserschnitt und viel zu früh in diese Welt geholt. Den Ärzten war sofort klar dass mit ihr etwas nicht in Ordnung ist und brachten sie sofort in die Kinderklinik in einen Brutkasten. Die Ärztin der Kinderklinik stellte dann fest, dass sie einen schweren Herzfehler hat (die Hauptschlagader vom Herz zur Lunge fehlte) und um ihr das atmen zu erleichtern, bekam meine Tochter im Brutkasten hohe Dosen reinen Sauerstoffes. Leider platzte wohl aufgrund des Sauerstoffes eine Ader in dem kleinen Gehirn meiner Tochter und es bildete sich ein Blutgerinsel. Dank der Aufmerksamkeit der Ärztin richtete das Blutgerinsel weitaus weniger Schaden an, als die Ärzte zunächst vermuteten.Die folgenden Wochen und Monate wurde alles erdenkliche unternommen um meine kleine Tochter am Leben zu erhalten und einen Weg zu finden ihr kleines Herz zu opperieren. Dafür wurde sie nach ein paar Wochen in das zuständige Bezirkskrankenhaus verlegt, welches ca 90km von meinem damaligen Zuhause entfernt war. Mein Leben sah während dieser Zeit so aus, dass ich zwischen meinem Heimatort und der Klinik stets hin und her fuhr, denn schliesslich waren meine beiden ersten Söhne auch noch kleine Kinder und brauchten mich. Als meine Kleine 5 Monate alt war, war es dann soweit, ein Ärzteteam in Giessen erklärte sich bereit, mein Baby zu operieren und ihr einen künstlichen Shunt (eine Hauptschlagader) zu implantieren. Zum Glück verlief diese OP sehr gut und sie erholte sich zusehends von diesem schweren Eingriff. Nach weiteren 5 Monaten durfte ich dann endlich meine Tochter das allererste mal mit nach Hause nehmen. In den darauffolgenden Jahren wurde sehr viel dafür getan um den Schaden, den das Blutgerinsel in ihrem Gehirn verursacht hatte, einigermaßen in den Griff zu bekommen.Auch zum Kinderkardiologen mußten wir einmal im Jahr zur Herzkontrolle fahren... In der ersten Zeit waren lange und intensive Physiotrainings angesagt, wobei ich von der Lebenshilfe viel unterstützt wurde. So erlernte meine Tochter endlich mit 4 Jahren auch das Laufen (die Ärzte wollten mir damals weiß machen, dass sie höchstens mal den Rollstuhl erreichen wird). Als sie 8 Jahre alt war, durfte sie dann auch in die Behinderten-Schule der Lebenshilfe eingeschult werden, die sie heute mit 18 Jahren noch besucht. Anhand der Bilder unten kann man sehen, dass meine Kleine trotz allem immer eine richtige Frohnatur ist, sie ist immer freundlich, nett, lacht gern, redet gern und ist furchtbar lieb. Und gerade darum können wir alle, die sie so lieben wie sie ist, uns nicht erklären, warum man ausgerechnet ihr solche schrecklichen Dinge angetan hat. Mehr dazu in den Unterseiten unter dem Menü “Meine Tochter”Ein paar Bilder meiner Kleinen von 1992 bis 2008